REFERENZPROJEKT
Gemeinde Rommerskirchen, Kraftpark
Mit der Entwicklung der Starterfläche zum Kraftpark Rommerskirchen beginnt die Umnutzung der Flächen des Kraftwerksstandorts Neurath im Zuge des Strukturwandels im Rheinischen Revier
Die Perspektive.Struktur.Wandel GmbH hat sich zusammen mit der Gemeinde Rommerskirchen und der Stadt Grevenbroich das Ziel gesetzt, die Nachnutzung des Kraftwerksstandorts Neurath mit einer Gesamtgröße von rund 180 ha zu einem innovativen Industrie- und Gewerbestandort zu steuern. Bestandteil dieser Flächenkulisse ist die Starterfläche in der Gemeinde Rommerskirchen. Das Plangebiet wurde bereits als Lagerfläche vorgenutzt und war in diesem Sinne als Konversionsfläche mit bereits eingeschränkten Bodenfunktionen zu werten. Mit dem „Kraftpark Rommerskirchen“ wird auf dieser Teilfläche eine großflächige industrielle Nutzung angestrebt. Eine Entwicklungsoption ist u.a. eine Anlage für großmaßstäbliche Energieerzeugung und -speicherung (Gaskraftwerk).
Da das Plangebiet bislang planungsrechtlich dem Außenbereich nach § 35 BauGB zuzuordnen war, wurde zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Da für die Erschließung des Plangebietes ein Umbau der südlich verlaufenden Kreisstraße K 24 notwendig ist, übernimmt der Bebauungsplan RO 55 für diesen Bereich eine planfeststellungsersetzende Funktion. Parallel dazu erfolgte eine Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Rommerskirchen.
Größe des Plangebiets: 34,7 ha
Bearbeitungszeitraum: 2024 – 2026
- Strukturkonzept für die künftige bauliche Entwicklung und Erschließung
- (planfeststellungsersetzender) Bebauungsplan inkl. Verfahrensleistungen
- Umweltprüfung / Umweltbericht
- Landschaftsplanerischer Fachbeitrag
- Antrag auf Befreiung gem. § 67 Abs. 1 BNatSchG für den Eingriff in eine gem. § 41 Abs. 1 Satz 1 LNatSchG NRW gesetzlich geschützte Allee
- Änderung des Flächennutzungsplans inkl. Verfahrensleistungen
- Umweltprüfung / Umweltbericht zur Flächennutzungsplanänderung